Friede mit Liebe

Kleines Motivationsloch

Was für Zeiten…. Ich hätte nie gedacht, das ich das mal von mir geben würde, aber mittlerweile habe ich doch das Gefühl, das Corona an die Substanz geht. Wir haben zwar das große Glück, das wir beruflich keine Einschränkung haben – außer das wir im sogenannten Split-Business arbeiten – und uns deshalb keine Sorgen machen müssen, aber der soziale Aspekt fehlt selbst mir. Ich bin jemand, der gut und gerne Alleine sein kann. Ich habe einige Interessen, denen ich gerne in Ruhe nachgehe. Aber das man nun gar nicht mehr so richtig raus kommt…. Keine Volkshochschulkurse, kein ausgiebiges Einkaufserlebnis, nicht mal eben irgendwo hin fahren und jemanden besuchen,…. komplett eingeschränkte Möglichkeiten. Zusätzlich kommt noch das graue Wetter hinzu. Gefühlt immer nur Wind und Regen und nicht wirklich hell. Und bei dem ganzen Dilemma, habe ich es vor mir her geschoben, etwas gegen meine Nackenverspannungen und die daraus resultierenden Kopfschmerzen zu unternehmen. Es wird doch schon irgendwann besser. Aber nichts da… Bis am 30.12. unsere Nachbarn mir zum Glück einen kleinen Schrecken eingejagt haben, weil sie mich darauf aufmerksam gemacht haben, das ich schon leicht schief sitze. Ich hatte mal wieder eine schlaflose Nacht, bin allerdings morgens aufgestanden mit dem Entschluss: Jetzt reicht es! Mein Mann war so lieb und hat beim Chiropraktiker angerufen, ab ins Auto und hin. Es hat ein paar mal ordentlich geknackt und am Abend lag ich frühzeitig im Bett, weil es mich umgehauen hat. Die ganze Anspannung, die Angst… das war zu viel für mich. Ich habe Silvester verschlafen, aber dafür sind die Kopfschmerzen im alten Jahr geblieben und der Heilpraktiker hatte noch einen wunderbaren Tipp für mich – er hat mir ein Kissen empfohlen, welches mit Buchweizenschalen gefüllt ist. Ich bin sofort in die Apotheke und habe mir eines besorgt und kann nur sagen, seit dem schlafe ich so gut – himmlisch. Das ist so wohltuend und den Nacken soll es ebenfalls entspannen. Also ich bin begeistert und überzeugt davon.

Außerdem gab es noch ein paar anstrengende Situationen, die mich in meinem Gleichgewicht emotional ins wanken gebracht haben. Ich hoffe, das nun erst mal alles durchgestanden ist, damit ich mich wieder mehr auf die schönen Dinge im Leben konzentrieren kann. Ich fange auf jeden Fall an, dieses Gefühlsknäuel zu entwirren. Den Anfangsfaden haben ich schon mal gefunden und nun geht es weiter!

Sehr gut getan hat es mir letzte Woche, das ich endlich mal wieder meine Kreiden hervor geholt habe. Ich weiß gar nicht, warum ich die letzten Wochen nicht die Motivation dazu gefunden habe. Ich habe bei dem ganzen Gefühls auf und ab allerdings gelernt, das man nicht etwas vernachlässigen sollte, was einem gut tut und dazu zählt bei mir definitiv das Malen. Es ist so entspannend, wenn ich durch das Zeichnen abgelenkt bin und mich am Ende über das fertige Bild freuen kann. Meistens bin ich selbst überrascht, das ich sowas schönes auf das Papier bringen kann.

Hier sind meine Glücks spendenden Orangen:

20210110 163145 Kopie scaled 600x407 - Kleines Motivationsloch
gespickte Orangen

Zwei Kleinigkeiten möchte ich jetzt noch zeigen…. und zwar:

Weihnachten konnte ich einigen lieben Menschen eine Freude machen, weil ich Ihnen einen Kalender geschenkt habe, mit meinen Bildern.

Das Schenken hat sehr viel Spaß gemacht und ich bin schon auf der Suche nach neuen Motiven um vielleicht für das nächste Jahr wieder einen Kalender zu gestalten.

Und da ich Anderen sehr gerne eine Freude mache, habe ich zum Jahresbeginn für meine lieben Kolleginnen kleine Glücksbringer gebacken. Da hat schon das Ausstechen und verzieren viel Spaß gemacht und ich habe immer wieder einen Blick in den Backofen geschmissen, um zu beobachten, ob sie auch gelingen. Freude habe die kleinen Schweinchen auf jeden Fall bereitet und ich hoffe das sie auch ein bisschen Glück bringen, damit 2021 ein gutes Jahr wird.

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